Einfach Geld sparen im Alltag

Mit unseren Spartipps behältst Du Deine Kosten im Griff und hast unter Umständen noch mehr Geld zur Verfügung

Wissen to go:
  • Werde Dir über Dein Konsumverhalten bewusst. So kannst Du im Privaten einiges sparen.
  • Langfristig können kleine Veränderungen im Alltag einen großen Unterschied machen.
  • Es gibt viele Mittel und Wege, kleine Beträge zu sparen Diese summieren sich mit der Zeit und können in die Spardose wandern.
  • Der Erfolg beim Geld sparen hängt davon ab, wie Du Deine Ausgaben gestaltest und ob Du das Sparen zu einer Priorität in Deinem Leben machst.
Kennst Du das Gefühl, dass sich Dir trotz all Deiner Bemühungen keine Möglichkeit ergibt, Geld zu sparen? Du meinst es gut und versuchst, weniger auszugeben, aber es kommt immer etwas dazwischen. Die Wahrheit ist, dass nicht alles perfekt laufen muss, bevor Du mit dem Sparen anfängst. Spoiler-Alarm: Der ,,richtige Zeitpunkt’’ wird nie kommen. Der beste Zeitpunkt, um mit dem Sparen anzufangen, ist genau jetzt! Die gute Nachricht ist, dass es viele einfache Möglichkeiten gibt, um Geld zu sparen. Hier findest Du unsere Spartipps, die Dir helfen, Deine Ausgaben zu optimieren und so einfach Geld zu sparen.


Alle Achtung bei kleinen Ausgaben!

Bist du nicht auf das Auto angewiesen? Nimm das Fahrrad! Müssen der tägliche Kaffee und das verhältnismäßig teure Brötchen vom Bäcker wirklich sein?
Im Alltag lässt sich einiges sparen, wenn Du bewusster konsumierst. Gehe gedanklich Deinen Tag durch und überlege Dir, wo es Sparpotenziale gibt.

Klassisch, aber effizient: Das Haushaltsbuch

Lebensmittel, Miete, Strom, Heizung, Sprit - die Kosten steigen in fast allen Bereichen unentwegt. Die steigende Inflationsrate mindert zudem Deine Kaufkraft. Gerade wenn Du mit einem begrenzten Budget auskommen musst, hilft ein Haushaltsbuch den Überblick zu behalten. Denn in einem Haushaltsbuch dokumentierst Du Deine Einnahmen und Ausgaben, so kannst größere finanzielle Hürden umgehen und Deine Sparziele erreichen. In einem Haushaltsbuch siehst Du also, wo Du wann etwas bezahlt und wie viel Geld Du für welchen Bereich ausgegeben hast. So ergeben sich Sparmöglichkeiten.
Wir haben Dich überzeugt, ein Haushaltsbuch zu führen? Yeah, baby!

Essen & Co.: Do it yourself, baby!

Gerade während der Pandemie wurde klar: Häufige Restaurantbesuche sind ein verzichtbarer Luxus – viele leckere Gerichte lassen sich auch in der heimischen Küche zaubern. In Wahrheit wissen das auch Restaurantfans: Auf die Frage, wo sie ihrer Meinung nach am schnellsten Geld sparen könnten, nannten eine Vielzahl von Menschen ,,spontane Restaurantbesuche”. So lassen sich schnell 100 Euro oder mehr im Monat sparen.
Und wenn Du langsam aus dem Homeoffice kommst und wieder öfter ins Büro gehst – statt mittags in der Kantine zu essen, kannst Du zu Hause mit frischen Lebensmitteln kochen und Dein Essen mit zur Arbeitsstelle nehmen. Auch den Coffee-to-go musst Du nicht unbedingt unterwegs kaufen. Bereite Dir zu Hause einen Kaffee zu und nimm ihn im Thermobecher mit. Das spart nicht nur Geld, sondern ist auch umweltfreundlicher - zwei Fliegen mit einer Klappe! Auch Wasser kannst du selbst sprudeln. Kostenpunkt für einen Wassersprudler mit Flaschen: ab 40 Euro. Wer täglich eine Flasche Leitungswasser selbst sprudelt, statt Mineralwasser zu kaufen, spart etwa 100 Euro im Jahr. Außerdem: Nie mehr Flaschen tragen!

Smarter einkaufen

Viele von uns kaufen ihre Lebensmittel in dem Supermarkt, der besonders nah an ihrem Zuhause oder auf dem Weg zur Arbeit liegt. Aber nicht immer ist das Billigste. Teste einmal Produkte vom Discounter. In den Verpackungen der Handelsmarken stecken oft Produkte von Markenherstellern, die qualitativ nicht schlechter sind. Und: Gehe mal wieder auf einen Markt. Gerade kurz vor Abbau ihrer Stände bieten viele Händler:innen Obst und Gemüse deutlich günstiger an.
Extra-Tipp: Gehe nur satt einkaufen, niemals hungrig. Dein Einkauf fällt automatisch geringer aus – und damit günstiger.

Fahrtkosten sparen

Auto fahren kostet Geld. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, kostet weniger. Fahrradfahren und laufen ist gratis. Versuche also, die eine oder andere Strecke kostenlos zurückzulegen. Nicht nur Dein Portemonnaie, auch Deine Gesundheit wird Dir danken.

Bahnfahrten: Clever buchen

Möchtest Du Bahntickets günstiger kaufen, solltest Du ein paar Tricks befolgen: Je früher Du Dein Ticket kaufst oder buchst, desto billiger wird es. Bereits 180 Tage vor Reiseantritt ist eine Buchung möglich. Teurer sind dagegen Tickets an den folgenden Tagen: Montag, Freitag und Sonntag sowie die Tage vor und nach Feiertagen, Ferienbeginn und -ende. Zum Supersparpreis kannst Du Tickets ab 19,90 Euro (2. Klasse) und 29,90 Euro (1. Klasse) erwerben. Wer eine Bahn-Card 25 oder 50 hat, erhält zusätzlich den entsprechenden Rabatt.

Teamwork makes the dream work: Fahrgemeinschaften gründen!

Die Idee einer Fahrgemeinschaft besteht darin, dass sich mehrere Personen ein Fahrzeug teilen, um gemeinsam ein bestimmtes Ziel anzusteuern. Anstatt jeweils für sich zu fahren, reist man zusammen. Außerdem ist es üblich, dass sich die Beteiligten beim Fahren abwechseln, indem beispielsweise von Tag zu Tag oder von Woche zu Woche eine andere Person fährt.
Teilweise werden beachtliche Distanzen zurückgelegt, was nicht ohne finanzielle Folgen bleibt. Besonders die Kraftstoffkosten können sich in der Haushaltskasse bemerkbar machen. Durch das Bilden von Fahrgemeinschaften lassen sich diese Kosten auf mehrere Personen umlegen und dadurch erheblich senken.
Ein beachtenswert hoher Anteil der Berufspendler fährt alleine im Auto. Das hohe Verkehrsaufkommen stellt jedoch eine erhebliche Belastung für die Umwelt dar. Fahrgemeinschaften tragen dazu bei, das Verkehrsaufkommen zu verringern und leisten so einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz.

Versicherungen, Versicherungen, Versicherungen

Einige Versicherungen sind notwendig und schützen Dich vor dem Ernstfall. Andere hingegen kannst Du als optional betrachten und unter Umständen Geld sparen.
Unbedingt haben solltest Du eine: Krankenversicherung, Private Haftpflichtversicherung, Kfz-Versicherung (wenn Du ein Auto besitzt), Berufsunfähigkeitsversicherung, Hausrat- und Wohngebäudeversicherung, Private Altersvorsorge. Tipp: Prüfe am besten regelmäßig Deine Versicherung.

Tarife: Wechseln!

Viele Verbraucher geben 50 bis 100 Euro im Monat für Telefon, Handy und Internet aus. Bei manchen ist es weit mehr. Sag Deinem Provider doch einfach mal, dass Dir die Rechnung zu hoch ist. Viele Anbieter kommen ihren Kundinnen und Kunden entgegen und bieten Rabatte oder günstigere Tarife an, damit diese nicht wechseln. Macht Dein Provider keine Zugeständnisse, suche Dir zum nächstmöglichen Termin einen mit besseren Konditionen. Unabhängige Vergleichsportale im Internet zeigen, welcher Tarif am besten zu Dir passt.

Abonnements verwalten

Manche Abos lassen sich nicht flexibel stilllegen, andere hingegen schon. Viele Streaming-Dienste kannst Du monatlich kündigen. Nutze das – zum Beispiel, wenn Du im Sommer endlich wieder länger verreisen willst. Wenn Du dennoch nicht auf Musik, Serien oder Filme verzichten willst: Teste einen Konkurrenten Deines Anbieters, der einen kostenlosen Probemonat bietet. Auch bei Tageszeitungen ist es oft möglich, für einen gewissen Zeitraum auszusetzen.

Strom sparen: Mit wenigen Handgriffen

Zieh bei ungenutzten Geräten den Stecker! Denn im Stand-by-Betrieb verbrauchen viele Geräte ordentlich Strom. In einem Zwei-Personen-Haushalt kannst Du damit jährlich im Schnitt rund 400 Kilowattstunden sparen. Das sind immerhin etwa 80 Euro.
Nutze zudem Deine Waschmaschine und Deine Spülmaschine erst, wenn Du diese voll beladen hast.
Während diese Geräte nur ein paar Mal in der Woche zum Einsatz kommen, läuft der Kühlschrank unentwegt und verbraucht Strom.
Achte deshalb auf eine optimale Temperatur zwischen 6 und 8 Grad. Genauso wichtig ist es, dass Du die Lebensmittel im Kühlschrank richtig lagerst. So sind diese nämlich länger haltbar und Du musst weniger wegwerfen. Kochst und backst Du gerne selbst? Dann stelle den Ofen auf ,,Umluft’’ statt der Ober- und Unterhitze ein. Das kostet weniger Energie. Beim Kochen kannst Du den Herd früher ausschalten und die Restwärme der Herdplatte nutzen. Energiesparlampen kosten im ersten Moment zwar mehr, zahlen sich über einen langen Zeitraum jedoch aus. Du verbrauchst circa 80 Prozent weniger Energie.
Achte beim Neukauf von Geräten auf die Energieeffizienzklasse A+++.
Unser Tipp: Für alte Geräte ein Strommessgerät anwenden und Stromfresser identifizieren. Außerdem: Wer den Stromanbieter regelmäßig wechselt, kann sich immer wieder einen Sofortbonus (etwa 100 Euro) und Neukundenbonus (ebenfalls etwa 100 Euro) sichern.

2022 - Heizkosten reduzieren!

Die steigenden Heizkosten machen Dir Sorgen? Vor allem, weil im Winter ein kalter Luftzug durch Deine Fenster dringt? Mit Isolierband kannst Du den undichten Rahmen schnell und einfach abdichten. So lassen sich bis zu 20 Prozent der Heizkosten sparen. Und: Entlüfte Deine Heizkörper regelmäßig vor der Heizsaison. Das senkt den Verbrauch um bis zu zehn Prozent. Programmierbare Thermostate steuern Ihre Heizung, während Du unterwegs bist oder schläfst. Das spart laut Stiftung Warentest ebenfalls bis zu zehn Prozent. Außerdem empfehlen Experten und Expertinnen mehrmaliges kurzes Stoßlüften am Tag, statt die Fenster stundenlang zu kippen. Im Winter solltest Du die Heizung nie ganz ausschalten, damit die Wohnung nicht komplett auskühlt, während Du unterwegs bist. Auch sollten große Möbelstücke nicht direkt vor dem Heizkörper stehen. Nur dann kann die Wärme ungehindert in den Raum ziehen. Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen können die Dämmung des Hauses modernisieren oder über eine Sanierung der Heizanlage nachdenken.

NOTGROSCHEN?!

Wie viel Geld als Notgroschen gespart werden sollte, ist nicht einfach zu beantworten. Auch Expert:innen geben unterschiedliche Auskünfte. Einige empfehlen einem Singlehaushalt, mindestens drei, besser sechs verfügbare Monatsnettogehälter zu sparen. Bei voll berufstätigen Paaren sollten drei Monatseinkommen gespart werden. Andere Banker:innen setzen eine fixe Summe, meist 10.000 Euro an, um die Höhe des Notgroschens zu beziffern.

Der beliebte Klassiker bei Sparfüchsen - das Sparkonto

Warum das Sparkonto so beliebt ist? Das Sparkonto bietet Dir eine unkomplizierte Sparmöglichkeit. Gleichzeitig aber auch eine hohe Sicherheit. Du kannst flexibel einzahlen oder in festen Raten sparen. Und das alles gebührenfrei! Zinsen erhältst Du ab dem ersten Tag. Die Höhe davon richtet sich dabei stets nach dem aktuellen Leitzinssatz. Die Zinsen werden Dir jeweils am Jahresende auf Deinem Sparbuch gutgeschrieben. Mit einem Sparbuch bist Du flexibel und bestimmst selbst, wann und wie viel Du sparst. Monatlich kannst Du bis zu 2.000 Euro von Deinem Sparbuch abheben; sofern Dein Guthaben dies zulässt. Wenn Du möchtest, begleitet Dich Dein Sparbuch Dein ganzes Leben lang als zuverlässige Geldanlage. Ein Sparbuch ist so lange gültig, bis es offiziell aufgelöst wird.

Time to save money, baby!

Du wirst nur dann mit dem Sparen erfolgreich, wenn Du Deine zukünftigen Ziele über Deine aktuellen Wünsche stellst - das heißt, wenn Du das Sparen zu Deiner Priorität machst. Also, worauf wartest Du noch? Bist Du bereit, mit dem Sparen zu beginnen und endlich Deine Sparziele zu erreichen? Yes, baby!

P.S.: A year from now you’ll be glad you started today!

Und wenn Du nicht nur Geld sparen, sondern auch welches bekommen möchtest, solltest Du Dir mal anschauen, wie Du mit Aktienfonds erfolgreich sein kannst.
Noch ein kleiner Reminder: Denke stets an Deine finanzielle Zukunft! Stichwort: Altersvorsorge. Das gesparte Geld kannst Du nämlich genau dafür verwenden.
Wenn es um Deine eigene Vermögensbildung geht und Du wissen willst, welche Anlageklassen für Dich und Dein Geld die richtige Wahl sind, dann solltest Du Dir auf jeden Fall die finance, baby! App herunterladen! Hier lernst Du eben alles über verschiedene Anlageklassen und kannst Dir zusätzlich ein kostenloses Beratungsgespräch bei unseren zertifizierten Finanzberaterinnen sichern. Worauf wartest Du noch?
Disclaimer

Von den Autorinnen erwähnte Aktien, ETFs und Fonds sind immer mit Risiken behaftet. Alle Texte sowie die Hinweise und Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung dar. Sie wurden nach bestem Wissen und Gewissen aus öffentlich zugänglichen Quellen übernommen. Alle zur Verfügung gestellten Informationen dienen allein der Bildung und Veranschaulichung. Eine Haftung für die Richtigkeit kann nicht übernommen werden. Sollten die LeserInnen sich die angebotenen Inhalte zu eigen machen oder etwaigen Ratschlägen folgen, so handeln sie eigenverantwortlich.
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